Beobachtungsgeräte:Mit einem geeigneten Beobachtungsgerät lassen sich weit mehr Gestirne an unserem Nachthimmel beobachten, als dies mit dem freien Auge möglich wäre.

Franz Xaver Kohlhauf
Gewerbegebiet Steinbach 11
83646 Wackersberg-Arzbach
Tel: +49 8042 972938
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Beobachtungsgeräte

Die Augen des von Natur aus tagaktiven Menschen sind optimal an das Sehen in heller Umgebung angepaßt.

 

Uhu So kann unsere - im Vergleich zu unseren nachtaktiven Mitbewohnern wie beispielsweise den Eulen - winzige Pupille mit maximal 7mm Öffnung durch die Iris noch viel weiter verengt werden, damit nicht zuviel Licht in das Auge gelangt. Diese "Konstruktion" führt also am hellen Tage zu einer optimalen Sehschärfe, zeigt aber in dunkler Nacht am gestirnten Himmel deutliche Schwächen, denn ein nur maximal 7mm großer "Lichteinlaß" ist für das Beobachten schwacher Sterne und Nebel einfach viel zu wenig. Übrig bleiben Mond, 5 helle Planeten, etwa 6.000 helle Sterne und - freilich nur außerhalb großer Städte - das schwach leuchtende Band der Milchstraße, was ja immerhin schon ganz schön beeindruckend ist. Aber unser Himmel hat noch weit mehr zu bieten, und hier kommen diverse Beobachtungsgeräte ins Spiel.
 

Ferngläser Um an die meist noch viel interessanteren Gestirne "heranzukommen", muß man dem Auge ein wenig behilflich sein. Bereits ein 10x50 - Fernglas (10-fache Vergrößerung und 50mm Öffnung) hat gegenüber unserem Auge eine rund 51-mal größere Lichtsammelfläche, was bedeutet, daß alle Sterne auch 51-mal heller erscheinen. Plötzlich sieht man auch nicht nur sehr viel schwächere Sterne, sondern schon eine beachtliche Anzahl an so interessanten Gebilden wie Gasnebel, Kugelsternhaufen und einige Galaxien.
 
Spektive Mit 10-facher Vergrößerung kommt man meist noch ganz gut klar, wenn man eine ruhige Hand hat. Doch diese Vergrößerung reicht nicht ganz aus, wenn die hellen Planeten beobachtet werden sollen. Hier bilden die "Spektive" so ein "Mittelding" zwischen Fernglas und Teleskop. Sie sind einerseits noch relativ klein, leicht und handlich, können aber andererseits mit Vergrößerungen von bis zu 80-fach Venus, Mars, Jupiter und Saturn schon recht ordentlich abbilden. Und ganz besonders auch die zahlreichen Mondkrater. Da man bei solchen Vergrößerungen nicht mehr "aus der Hand" beobachten kann, ist ein stabiles Stativ unbedingt erforderlich.
 
Teleskope Wenn schon so ein "normales" Fernglas den Blick ins Universum schon beachtlich erweitert, dann kann man sich leicht vorstellen, was einen beim Blick durch ein "echtes" Teleskop erwartet. Ein kleines Einsteigergerät mit 70mm Objektivdurchmesser (Öffnung) sammelt bereits die 100-fache Lichtmenge, während es ein Spiegelteleskop mit 35 cm Spielgeldurchmesser bereits auf die 2.586-fache Lichtsammelleistung gegenüber dem freien Auge bringt.
 

VerbesserungenVerbesserungen:

Für bestimmte Beobachtungen lassen sich Beobachtungsgeräte durch einfache Lösungen, die es aber nicht "von der Stange" gibt, optimieren. Das hier gezeigte Gegengewicht z.B. steigert den Beobachtungskomfort beträchtlich. Fragen Sie mich, wenn Sie nach der einen oder anderen Verbesserungsmöglichkeit an Ihrem Beobachtungsinstrument suchen. Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

 
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