Deutscher Astronomietag
Ein ganz besonders Ereignis ist der Deutsche Astronomietag,
der vom VDS initiiert wird und alljährlich
im Herbst stattfindet. Dazu gibt es im ganzen Land lokale Veranstaltungen mit einem ganz auf
die örtlichen und astronomischen Gegebenheiten abgestimmten Programm. Auch unser "Team"
ist hier sehr aktiv.
Schon am frühen Nachmittag bringen unsere treuen Helfer ihre Gerätschaften zum Veranstaltungsort,
denn alles muß erst mal aufgebaut und eingestellt werden.
Nach dem "Rütteltest" im Auto muß die empfindliche Optik für den optimalen Beobachtungsgenuß
erst mal wieder vernünftig eingestellt werden. Für einen kleinen Praxistest kann man sich den
hellen Jupiter schon bei hellem Tageslicht anschauen. Ungläubiges Staunen bei unserem jungen
Publikum - was schaut sich der verrückte Typ am großen Teleskop da nur an - da ist doch nix???
Doch weit gefehlt, wie die junge Dame bald erfahren wird ...
Und schon kanns losgehen. Unterhalb der Terrasse sieht man sehr schön, wie die Röhrchen auf
ihre "Opfer" warten. Am Nachmittag ist es natürlich unsere Sonne, die im Mittelpunkt des Interesses
steht. Die Sonne? Ist doch nur ein heller Gasball...
Weit gefehlt!
Mit Hilfe spezieller Filter lassen sich die gewaltigen Gasausbrüche, die Protuberanzen auf der
Sonnenoberfläche sehr schön beobachten. Diese können sich mehr als 100.000 km über unsere Sonne
erheben und sind als bizarr geformte "Türme" oder manchmal auch als Bögen gut beobachtbar.
Die ganz Kleinen müssen erst mal auf die Leiter um an das Okular zu kommen. Fachkundiger Rat wird
dabei von Franz erteilt.
Beim Rundgang - oder besser - Slalom stößt der staunende Besucher auf so manch exotisches Gerät.
Das seltsame Holzkästchen im Vordergrund ist auch ein Teleskop, das passend zu seiner Konstruktion
"Schiefspiegler" genannt wird.
Was kann man zwischen den
Sternen so alles beobachten?
Die dunkle Nacht gehört den Freunden
gepflegter Galaxien, Nebel und Sternhaufen. Diese Himmelsobjekte nennen die Fachleute Deep Sky.
Man muß eigentlich nur wissen, wohin man mit dem Teleskop "zielen" muß, und schon eröffnet sich
eine völlig andere Welt, die dem Betrachter mit dem freien Auge verborgen bleibt.
Endlich
kommt auch die fotografierende Zunft der Beobachter voll auf ihre Kosten, die Okular und Auge mit
einer Kamera ersetzt und sich das Ergebnis dann am Monitor betrachtet.
|